Patientenbericht: Behandlung eines zahnärztlichen Angstpatienten in Verbindung mit Erregungszuständen

Vor einigen Jahren (als ich noch ein Schuljunge war) machte ich eine einprägsame Erfahrung.

Ich saß gemütlich vor dem TV und entdeckte eine interessante Filmszene. Eine schöne Frau

lag auf dem Zahnarztstuhl. In freudiger Erwartung auf die anstehende Behandlung. Daneben

der Zahnarzt der sich gemütlich seine Latexhandschuhe anzog und sich behutsam seiner

Patientin näherte. Ihr wunderschöner Mund öffnete sich und er kam immer näher. Eine Szene

die nicht nur erotisch sondern auch irgendwie tiefenentspannt wirkte. Was ich in dem

Moment aber nicht wusste, es war kein Erotikfilm sondern der Horrorstreifen Dentist –

Zahnarzt des Schreckens (Teil 2). Ich erspare euch die weitere Handlung aber ich erstarrte vor

Schreck und konnte nicht fassen was da grade passierte. Ich spürte nur noch den Drang mich

unterm Bett zu verkriechen. Aber es sah so brutal aus dass ich einfach nicht wegschauen konnte...

 

Mein heutiger Zahnarzt hingegen ist ganz nett.Trotzdem denke ich auf dem Zahnarztstuhl oft an Dr. Alan Feinstone und seine legendären Ausraster („wird gelogen, wird gezogen“). 

Diese und andere Zahnarzt-Erfahrungen machten mich zwar nicht zum extremen Dentalphobiker. Trotzdem war das schönste beim Zahnarzt immer der Satz „Alles super,

wir sehen uns in 6 Monaten wieder.“

 

Dentalfetisch? Mal gelesen, konnte mir aber nicht vorstellen was daran toll sein soll.

Irgendwann entdeckte ich das Profil von Deva Diana Anevay, wo ich etwas mehr über das

Thema las. Grade diese Textpassage machte mich neugierig: „Angstpatienten im realen Leben

finden bei mir die Möglichkeit ihre negativen Erlebnisse positiv zu überspielen.

Horrorszenarien können in einem sicheren Rahmen nachgestellt werden und das Blatt der

Erfahrungen wird neu geschrieben.“

 

Jetzt war doch mein Interesse dafür geweckt. Passend dazu hat das Avalon einen

Zahnarztstuhl. Also stand einer Dentalsession nix mehr im Wege.

 

Später stand sie dann vor mir: Dr.dent. Diana Anevay. Eine schöne Frau, vermutlich so

Ende 20. Große Statur, lange Haarpracht, ein wunderschönes Gesicht und äußerst

sympathisch. Sie war nicht nur Zahnärztin sondern auch Wissenschaftlerin die Angst- und Erreg

ungszustände bei mir untersuchen wollte. Was Erregung betrifft, da war ich schon mittendrin. Als wir uns anblickten und sie mir klarmachte was mich gleich erwartet und wie ich mich zu verhalten habe. Irgendwo hatte ich bei ihr mal gelesen

„Dominanz braucht keinen Lärm.Sie ist einfach da und wirkt.“

So war es auch hier der Fall. Freundlich, nicht laut aber doch konsequent.

 

In der Klinik angekommen konnte ich einen Blick in die Zahnarztpraxis werfen. Dort ratterten

schon sämtliche Geräte und Apparaturen was mir die ersten Angstfalten ins Gesicht trieb.

Hier reagierte sie geschickt indem sie mich erstmal ablenkte. Ich bekam eine Augenbinde verpasst und sie tastete mich überall ab. Arme, Bauch, Brustwarzen... da blieb kaum eine Körperstelle aus. Mal sanft, mal etwas härter. Ohne zu wissen wo sie mich als nächstes berührt. Meine Lippen bebten unkontrolliert als sie sich von hinten an mich heran drückte und meine Arme festhielt. Ein wohliger Schauer überkam mich als sie meinen Nacken streichelte und ich plötzlich mit einer Gänsehaut da stand.

Nebenbei drückte sie mich noch an die Wand und gab mir ein paar softe Spankingeinlagen.

 

Sie nahm mich an die Hand und wie eine behutsame Blindenführerin führte sie mich zum

Zahnarztstuhl. Die lauten Geräusche dort waren schon Furcht einflößend. Dann wurde ich auf

dem Stuhl fixiert und bekam den Mundspreitzer. Wahrscheinlich DAS Horrorszenario für

jeden Zahnarztphobiker. Ich bekam den Umhang um, sie zog sich schwarze Latexhandschuhe an,sortierte ihre Instrumente... die Szene kam mir irgendwie bekannt vor. Ich musste schon

wieder an diesen verrückten Zahnarzt denken...Jedenfalls musste sie mich von den Fesseln kurz lösen weil meine Eier in meinen Oberschenkeln schief lagen und eingeklemmt waren. „Dann legen wir doch die Eier wieder grade.“ Humor hatte sie auf jeden Fall. Die „gerich

teten“ Eier wurden noch an ein kleines Stromgerät angeschlossen welche dann durch ein angenehmes Kribbeln durchströmt wurden.

 

Und dann starrte sie mich an. Beobachtend. Abwartend. Wie vertrage ich den Strom? Wie

reagiere ich auf ihre Brustwarzenbehandlung?

 

Inzwischen war ich von der Augenbinde befreit und sie fuhr den Stuhl noch etwas runter. Sie legte sich ihren Mundschutz an und nun ging es an die eigentliche Dentalbehandlung. „Mund auf, Zunge raus“, und ich genoss einfach nur noch wie sie in mein orales Territorium eindrang. Mit Spiegel und spitzem Instrument nahm

sie jeden Zahn unter die Lupe. „Wenn ich was finde was behandelt werden muss dann tun wir

das gleich hier, verstanden?“ Penibel genau aber mit größter Fürsorge checkte sie jeden Zahn

mit dem Instrument ab. Ich wusste irgendwie nicht wie mir da grade geschieht. Wie eine erlegte Beute lag ich komplett bewegungsunfähig da und sie hatte totale Macht über mich und meinen Mundraum.

 

Ein schmaler Grad zwischen intensiver Angst, tiefem Vertrauen, Tiefenentspannung und

purer Erotik. Ich fing so ganz langsam an in einen Rausch zu fallen. Den Tränen nahe.

Geweint habe ich in einer Session bisher noch nicht aber diesmal war ich zumindest nah dran.

Sie verstand es hier perfekt mit dieser Angst zu spielen, es aber auch nicht zu übertreiben.

Immer wieder hielt sie behutsam meinen Kopf fest und drückte gleichzeitig ihren Körper

gegen mich. Ich lag einfach nur da und ließ sie machen während ich sie lustvoll anstarrte und

ihr total ergeben war. Meine hinteren Backenzähne sind leicht kälteempfindlich. Und so

durchzog ein bittersüßer Schmerz (dankbar angenommen) meine Zähne als sie dort mit dem

Luftpuster hantierte.

 

Sehr aufmerksam beobachtete sie meine Schmerzreaktion.

Sie hantierte aber nicht nur in meinem Mund herum sondern bearbeitete auch meine

Brustwarzen.

 

Manche Zahnarztinstrumente lassen sich auch gut für die Brustwarzenstimulation verwenden;) Ein unkontrollie rtes Luststöhnen brach aus mich heraus. Ich bettelte um mehr aber sie ließ mich gekonnt leiden indem sie mich mit einem amüsierten „das kommt später“ versetzte.

 

Mit ihren schwarzen Handschuhen trug sie ein betäubendes Gel auf meine Zähne und hielt

mir eine Spritzenkanüle vor meine entsetzten Augen.Was ich dann empfunden habe kann ich

am Besten mit einem Zitat aus ihrem Blog beschreiben:

„Das zügige Ausreiben des Mundes mit dem Gel ist als würdest du Besitz von mir ergreifen. Es hat einen präsenten Eigengeschmack, der aber keinesfalls unangenehm ist. Mit den Spritzen hast du einen Druck im Zahnfleisch erzeugt der wirklich geil ist.“

 

Anmerkung: Sie hat natürlich nicht tief rein gestochen. Manchmal ließ sie die Spritze im Mund rotieren, berührte sanft das Zahnfleisch oder stach nur minimal dort rein. Nur wusste

ich das vorher nicht ob es jetzt piekst oder nicht. Aber die eigentliche Angstprüfung kam noch.

 

Der Bohrer stand noch aus. Wohl das meist gehasste Schreckensinstrument bei Zahnarztbesuchen. Allein das Geräusch ist ja oft schon grausam. Nun denn.

Dein Bohrer komme, dein Wille geschehe.

 

Und so ließ sie den gefährlichen Bohrer immer näher kommen und in meinem Mund rotieren. Die Mischung aus Angst und Geborgenheit erreichte ihren Höhepunkt so dass ich den Strom (der durch meinen Schwanz schoss) schon gar nicht mehr wahrgenommen habe. Auch wenn ich nix sehen konnte spürte ich die beängstigende Nähe des Bohrers den sie ganz nah an meine Zähne entlang führte. Schon verrückt wie erotisch doch eine Dentalbehandlung sein kann.

 

Und, wann wart ihr das letzte Mal zur Kontrolle?

Please reload